16.März
Nach einem Tag Aufenthalt in Buenos Aires ging es dann ca. 1000 km Richtung Norden. Meinen halben Geburtstag hab ich dann im Bus verbracht. Allerdings muss die Busgesellschaft etwas geahnt haben, denn diesmal war der Service einzigartig: Zu Filmen wie L.A. Confidential und Desperado 2 wurde Whiskey ausgeschenkt. Bei einem kurzen Aufenthalt wurden Steaks, Rotwein und Champagner ausgeschenkt. Hab noch keine Busfahrt so genossen..
Unser Ziel hieß "Puerto Iguazu" - eine kleine Stadt in der Nähe der berühmten Wasserfälle von Iguazu, die bedeutendsten von Südamerika und angeblich die schönsten der Welt. Hier merkte man schon deutlich den Temperaturunterschied. 40 Grad mit krasser Luftfeuchte und ab und zu nervige Moskitos. Schlafen ohne Ventilator ausgeschlossen! Haben uns schnell ein Hostel gesucht und dann erst mal im Pool aklimatisiert.
Das Wetter ist in dieser Region absolut unvorhersehbar. Als wir uns ein Steak bestellt hatten, und draußen in der Sonne saßen fing es auf einmal innerhalb von 10 Sekunden (!) derart an zu regnen, dass alle Gäste des Restaurants nach innen gebracht werden mussten und jeder neues Essen bekam. Gut das wir unser Bier fast ausgetrunken hatten ;)
Den nächsten Tag ging es dann zu den Wasserfällen, was auf jeden Fall ein sehr sehr eindrucksvolles Erlebnis war. Es gab viel zu entdecken und nicht nur einen sondern ganz viele Wasserfälle. Haben uns an einer Stelle auch mal abgekühlt, denn die Sonne hat gebrütet, wenn es nicht gerade geregnet hat. Durch die Wasserfälle und den Regenwald wechselt das Wetter auch hier ständig. Höhepunkt war die "Garganta del Diablo" (Teufelsrachen): dort fließen von 3 Seiten wasserfälle wie ein Loch in eine Schlucht. Im ganzen Nationalpark gab es viele Tiere und dauern flogen Schmetterlinge oder Vögel umher.
Puerto Iguazu liegt am Dreiländereck Brasilien, Paraguay, Argentinien. Auch die brasilianische Seite hat einen Zugang zu den Wasserfällen. Der argentinische ist zwar größer, aber wir wollten uns nix entgehen lassen. Also zack über die Grenze und 1 Tag dort übernachtet. Insgesamt ist alles ein bisschen teuerer als in Argentinien. Es gibt anderes Essen (mehr Früchte) und Portugiesisch habe ich fast nix verstanden.
Die Menschen in Argentinien finde ich ein Stück netter. Allerdings ist das ja nur eine Region von Brasilien. Dort im Südwesten von Brasilien gibt es übrigens auch viele Deutschstämmige. Genauso wie im Nordosten von Argentinien. Einen Tag später haben wir uns noch mal den größten Staudamm der Welt besichtigt. War aber nicht so spektakulär.
Um noch mehr Input zu bekommen haben wir auf dem Weg zurück nach Buenos Aires in "san Ignacio" Halt gemacht um uns die ´Ruinen der Jesuiten-Mission dort anzuschauen und im Fluss zu baden. Im Gegensatz zu den anderen "Eroberern" aus Europa haben sie versucht mit den Indianern zusammenzuleben und Dörfer gegründet, wo alle zusammen arbeiten und keiner benachteiligt wird. Das ganze hielt sich aber nicht allzu lange, weil einige Dörfer (mit bis zu 10.000 Einwohnern) von Sklavenhändlern überfallen wurden und später der spanische König seine Unterstützung verweigerte. Naja so ungefähr jedenfalls.
Dann ging es wieder mit unserer Lieblings-Buslinie und Champagner nach Buenos Aires.. :)
























































Nach einem Tag Aufenthalt in Buenos Aires ging es dann ca. 1000 km Richtung Norden. Meinen halben Geburtstag hab ich dann im Bus verbracht. Allerdings muss die Busgesellschaft etwas geahnt haben, denn diesmal war der Service einzigartig: Zu Filmen wie L.A. Confidential und Desperado 2 wurde Whiskey ausgeschenkt. Bei einem kurzen Aufenthalt wurden Steaks, Rotwein und Champagner ausgeschenkt. Hab noch keine Busfahrt so genossen..
Unser Ziel hieß "Puerto Iguazu" - eine kleine Stadt in der Nähe der berühmten Wasserfälle von Iguazu, die bedeutendsten von Südamerika und angeblich die schönsten der Welt. Hier merkte man schon deutlich den Temperaturunterschied. 40 Grad mit krasser Luftfeuchte und ab und zu nervige Moskitos. Schlafen ohne Ventilator ausgeschlossen! Haben uns schnell ein Hostel gesucht und dann erst mal im Pool aklimatisiert.
Das Wetter ist in dieser Region absolut unvorhersehbar. Als wir uns ein Steak bestellt hatten, und draußen in der Sonne saßen fing es auf einmal innerhalb von 10 Sekunden (!) derart an zu regnen, dass alle Gäste des Restaurants nach innen gebracht werden mussten und jeder neues Essen bekam. Gut das wir unser Bier fast ausgetrunken hatten ;)
Den nächsten Tag ging es dann zu den Wasserfällen, was auf jeden Fall ein sehr sehr eindrucksvolles Erlebnis war. Es gab viel zu entdecken und nicht nur einen sondern ganz viele Wasserfälle. Haben uns an einer Stelle auch mal abgekühlt, denn die Sonne hat gebrütet, wenn es nicht gerade geregnet hat. Durch die Wasserfälle und den Regenwald wechselt das Wetter auch hier ständig. Höhepunkt war die "Garganta del Diablo" (Teufelsrachen): dort fließen von 3 Seiten wasserfälle wie ein Loch in eine Schlucht. Im ganzen Nationalpark gab es viele Tiere und dauern flogen Schmetterlinge oder Vögel umher.
Puerto Iguazu liegt am Dreiländereck Brasilien, Paraguay, Argentinien. Auch die brasilianische Seite hat einen Zugang zu den Wasserfällen. Der argentinische ist zwar größer, aber wir wollten uns nix entgehen lassen. Also zack über die Grenze und 1 Tag dort übernachtet. Insgesamt ist alles ein bisschen teuerer als in Argentinien. Es gibt anderes Essen (mehr Früchte) und Portugiesisch habe ich fast nix verstanden.
Die Menschen in Argentinien finde ich ein Stück netter. Allerdings ist das ja nur eine Region von Brasilien. Dort im Südwesten von Brasilien gibt es übrigens auch viele Deutschstämmige. Genauso wie im Nordosten von Argentinien. Einen Tag später haben wir uns noch mal den größten Staudamm der Welt besichtigt. War aber nicht so spektakulär.
Um noch mehr Input zu bekommen haben wir auf dem Weg zurück nach Buenos Aires in "san Ignacio" Halt gemacht um uns die ´Ruinen der Jesuiten-Mission dort anzuschauen und im Fluss zu baden. Im Gegensatz zu den anderen "Eroberern" aus Europa haben sie versucht mit den Indianern zusammenzuleben und Dörfer gegründet, wo alle zusammen arbeiten und keiner benachteiligt wird. Das ganze hielt sich aber nicht allzu lange, weil einige Dörfer (mit bis zu 10.000 Einwohnern) von Sklavenhändlern überfallen wurden und später der spanische König seine Unterstützung verweigerte. Naja so ungefähr jedenfalls.
Dann ging es wieder mit unserer Lieblings-Buslinie und Champagner nach Buenos Aires.. :)


























































4 Comments:
wunderschöne pix haste gemacht! und der reisebericht liest sich auch spannend... ;)
gruß
abu
Die Bilder sind der Wahnsinn!! Eigentlich schonmal im collectivo gefahren? Gruß, Mario.
klar ich fahr dauernd mit dem colectivo (Stadt-Bus) zur uni etc.
schönes ding: gibt nämlich keinen Fahrplan und auch nur ungefähr sowas wie einen Liniennetzplan. Die Busfahrer wissen manchmal gar nicht in welchem Stadtviertel sich die Straße die sie anfahren befinden und Haltestellen erkennt man auch nur durch nachfragen.
Das war auf jeden Fall eines der großen "Kulturschocks" an die ich mich erst mal gewöhnen musste.
Trotzdem funktioniert aber alles erstaunlich gut und hab mich schon dran gewühnt ;)
scheiss bilder... voll scheisse...!
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